31August2010

3. Landesmeistertitel in dieser Saison

Geschrieben von Philipp in: News

Nach dem Sieg bei den Landesmeisterschaften über 10000m in der Leichtathletik, dem Landesmeistertitel über die olympische Triathlondistanz in Barchfeld konnte ich mir am vergangenen Wochenende den dritten Landesmeistertitel in dieser Saison über die “1/3 – Ironman – Distanz” in meiner Altersklasse sichern. Bei herbstlichen Temperaturen um die 14°C fiel mir das Rennen jedoch sehr schwer. Schwimmen lief super. Das Wasser in Nordhausen ist super sauber und klar. Dort ist es nicht so schwer wie bei anderen Wettkämpfen die Orientierung zu behalten. Auf dem Rad jedoch tat ich mich, trotz verstärktem Radtraining die letzten Wochen, sehr schwer. Die Strecke wurde zu den Vorjahren leicht verändert und führte zum Teil über schlecht befahrbare und gefährliche Bodenverhältnisse. Außerdem ist es sehr kalt, windig und regnerisch gewesen. Allerdings hatten diese Bedingungen alle Teilnehmer, sodass dies keine Ausrede sein darf. Ich hatte nicht den nötigen Raddruck. Daran werde ich wohl am meisten, in Vorbereitung auf die neue Saison, arbeiten müssen. Nach dem Rad konnte ich mit der drittschnellsten Laufzeit hinter dem Gesamtsieger Christian Ritter (Hansgrohe Team Schwarzwald) und dem Zweitplatzierten Daniel Gebert (WVC Kassel) noch acht Plätze gutmachen, zum Teil auf Athleten die bereits über sieben Minuten vor mir auf die Laufstrecke gegangen sind. Ich glaube es ist mental ein riesen Vorteil am Ende noch seine Paradedisziplin zu haben. Ein großen Dankeschön auch natürlich an all meine Supporter an der Strecke. Ihr wart einfach Spitze und das bei dem Zuschauerunfreundlichen Wetter!! Die Top10, und somit mein Ziel, habe ich dann jedoch trotzdem knapp verpasst. Dafür war meine Radleistung an diesem Tag einfach nicht ausreichend genug. Dennoch bin ich im großen und ganzen sehr zufrieden. Mit dem Altersklassensieg in Nordhausen konnte ich mich im letzten Wettkampf des Thüringencups noch auf Platz 1 in der AK 18-24 vorschieben. Ebenso den 2. Platz in der Gesamtwertung der Männer hinter Hubert Hammerl und vor Josef Wilhelm (beide Triathlon Jena) absichern. Auf diese Saison lässt sich aufbauen, zumal ich Triathlon erst seit zwei Jahren betreibe.

Nach einem Tag Regeneration bin ich heute nach der Uni wieder ins Training eingestiegen. Ich liege genau im Plan, was die Marathonvorbereitung für Frankfurt angeht. Am kommenden Wochenende versuche ich meine Führung in der Stundenlaufserie zu verteidigen. Zusätzlich findet am Sonntag der letzte Lauf für den Landschaftscup 2010 statt, wo ich momentan – in der Zwischenwertung – ebenfalls auf einem Podestplatz stehe. Berichte folgen (:

Viele Grüße

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15August2010

Aufholjagd am Ratscher

Geschrieben von Philipp in: News

Jetzt ist es schon über zwei Wochen her, dass ich mich mal gemeldet habe. Ich bin seit einer Woche wieder in Deutschland und als Wilkommensgeschenk hab ich letzte Woche gleich mal eine schöne Klatsche von Andrè Fischer (Lok Arnstadt) auf dem Halbmarathon in Mihla bekommen. Nachdem wir lange Zeit das Feld gemeinsam angeführt haben bin ich total eingebrochen und hab mir auf den letzten Kilometern noch acht Minuten geben lassen. Ich habe mich sehr schlapp gefühlt, allerdings hatte ich auch die Nacht vorher Nachtschicht gehabt und somit nicht geschlafen, zudem kommt die Zeitverschiebung aus Amerika. Nichtsdestotrotz habe ich meine Grenzen aufgezeigt bekommen, der Trainingsrückstand hat sich bemerkbar gemacht.

Mit dementsprechender Angst ging ich gestern beim Triathlon Ratscher in das Rennen. Hatte ich doch vier Wochen kein Schwimm- und Radtraining gehabt. Umso erstaunter war ich beim Blick auf die Uhr nach dem Schwimmen. Zwar bedeuteten 24 Minuten auf die 1,5km nur Platz 25 allerdings hatte ich deutlich weniger Rückstand auf die Spitze als in Saalfeld, Erfurt, Grimma oder Barchfeld. Auf der Anspruchsvollen Radstrecke konnte ich in der ersten (von zwei) Runden ziemlich viel Boden gut machen allerdings hat sich dieses scharfe Anfangstempo in der zweiten Runde dann gerächt. Als 19. bin ich auf den abschließenden 10km Lauf. Schlussendlich wurde ich noch 11. in 2:11:04 h. Aufgrund des Trainingsrückstandes und dem Einbruch beim HM letzte Woche bin ich sehr zufrieden mit dieser Zeit.
Zwei Stunden später habe ich dann noch mit Rainer Wunderlich, Josef Wilhelm (beide Triathlon Jena) und Monika Rosemeier bei der Quadrathlonstaffel (Schwimmen, Rad, Kajak und Laufen) den zweiten Platz belegt.

Jetzt gilt es nach vorne schauen. Mit der Thüringer Landesmeisterschaft über die Drittel-Distanz (1,3/60/14) in Nordhausen und dem Frankfurt Marathon am 31.10. stehen noch zwei wichtige Wettkämpfe an. Mit der dementsprechenden Disziplin im Training ist dort noch einiges drin (:

Viele Grüße aus dem verregneten Erfurt :(

Pressespiegel PRESSESPIEGEL

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28Juli2010

Platz 2 über 10km auf niveauvoller Strecke

Geschrieben von Philipp in: News

Heute startete ich erneut bei einem Race hier in den USA. Dieser Start war jedoch spontan und bis ein paar Stunden vor dem Lauf  ungewiss, sodass ich schon heute Morgen laufen war. Die Bedingungen waren sehr durchwachsen. Es waren um 6.30 p.m immernoch über 30°C. Die wellige Wendepunktstrecke, welche exakt vermessen wurde, war zudem sehr Windanfällig. Typisch bei amerikanischen und gleichzeitig sehr untypisch für deutsche Wettkämpfe ist, dass vorher gemeinsam die Nationalhymne gesungen wird. Direkt nach dem Start der über 200 Athleten versuchte ich gleich das Tempo der Spitze mitzugehen und entscheidend mitzubestimmen. Die ersten paar Meilen liefen wir in einer Gruppe von acht Läufern männlicher Art, wobei ich das Tempo bestimmte. Nach etwa drei Kilometern, an einer Verpflegungsstelle, zerfiel das Feld ein wenig und ich konnte mich mit dem späteren Sieger erfolgreich von den anderen absetzen. 500m nach dem Wendepunkt konnte ich das Tempo allerdings nicht mehr halten und musste abreißen lassen. Das ist dieses Jahr schon das dritte mal, dass ich nach einer Wende nicht mehr mein Tempo finde. Zwei mal bei der Winterlaufserie in Breitenbach und nun hier. Dieser Tempowechsel (abbremsen und nach der Wende wieder beschleunigen) bringt mich so aus meinem Rhythmus. Von diesem Zeitpunkt musste ich sogar sehen, dass die folgenden Läufer nicht wieder auf mich auflaufen. Kurz vor dem Ziel konnte ich meine Pace jedoch noch mal erhöhen und so Platz 2 in der Gesamtwertung und Platz 1 in der AK retten. Die Stimmung war, wie schon vor einer Woche, fantastisch. Schon auf der Strecke wurde man lautstark (auch von entgegenkommenden Athleten) angefeuert und motiviert. Im Ziel wurde ich als Läufer mit der weitesten Anreise euphorisch begrüßt. Ich war trotzdem ziemlich erschöpft, die Wärme hat heut so ziemlich alles von mir abverlangt. Dabei ist die Zeit nicht wirklich gut, was mir zu denken gibt. Vielleicht ist es immernoch die Zeitumstellung. Schließlich war der Wettkampf 0.30 Uhr deutscher Zeit. Vielleicht lag es auch an der Laufeinheit heute Morgen oder an den klimatischen Verhältnissen hier in der Region. Vielleicht lag es auch an dem Kurs, welcher zwar exakt vermessen aber dennoch sehr anspruchsvoll und windanfällig war. Oder ich habe mir wieder einmal ein Rennen falsch eingeteilt und zuviel im Wind für die anderen “gearbeitet”. Schlussendlich muss ich mir aber auch vor Augen halten, dass es am Training liegen könnte. Schließlich habe ich dieses Jahr noch keine Tempolaufserien durchgezogen, welche mir die notwendige Tempohärte verschaffen würde. Da ich sehr selbstkritisch bin, werde ich dieser Sache auf den Grund gehen auch wenn andere Kontrahenten meine Zeit für diesen Kurs als “awesome” einschätzen. Danken möchte ich an dieser Stelle noch meiner Freundin Sarah, die mich auf der Strecke supported hat und deshalb selber auf einen Start verzichtet hat.

Viele liebe Grüße aus Amerika,
Euer Philipp

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23Juli2010

perfect organisation at the 35th annual brooks 5 miler

Geschrieben von Philipp in: News

Von den Amis können wir echt noch etwas lernen. Am Donnerstag bin ich, im Rahmen meines Amerikaurlaubes, bei einem “5Miler” in der Nähe von Boston gestartet. Mit über 1000 Teilnehmern war der Lauf Quantitativ aber auch Qualitativ sehr stark besetzt. Boston zählt in den USA als eine Läuferhochburg mit vielen Talenten und einigen erstklassigen Laufclubs. Ich war vorallem von der Organisation und Begeisterung der Amis überrascht. Der Lauf fand mitten in der Woche statt. Startzeit war um 7 p.m.. Schon seit Sonntag konnten die Startnummern in einer Art “Laufladen” abgeholt werden. Für die ersten 600 gemeldeten Läufer gab es ein Laufshirt von Brooks dazu. Durch die Verzerrung der Startnummernausgabe gab es am Veranstaltungstag selber keine großartigen Schlangen bei der Anmeldung. Start- und Zielbereich war auf einem größeren Stadiongelände. Die Strecke war wellig und komplett durch Polizei abgesperrt. Jeder wurde euphorisch angefeuert. Auch gab es obwohl es nur 5 Meilen waren (ca. 8 Kilometer) insgesamt drei Verpflegungsstellen. Bewunderswert war auch mit was für einer konstanz die Amerikaner ihr Tempo durchhalten. Nach dem Start ging ich ein relativ hohes Anfangstempo mit, welchem ich aber am Ende Tribut zollen musste. In 27.52 min beendete ich als 19. das Rennen in einem stark besetzten Feld. Im Zielbereich gab es eine so umfangreiche Verpflegung wie man sie nicht mal vom Berlin Marathon gewohnt ist. Haufenweise unterschiedliche Getränke, welche man sich in Flaschen wegnehmen durfte, Melone, Weintrauben, Bananen, Müsliriegel und Power Bar Gele, sogar Pizza gab es reichlich. Die Ergebnisliste hing auch innerhalb kürzester Zeit aus. Die Siegerehrung wurde zeitnah und inmitten einer großen Traube an Zuschauern und Athleten durchgeführt. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Veranstaltung perfekt geplant und organisiert war. Ich habe mir sagen lassen, dass hier alle Veranstaltung auf so einem hohen Level laufen, was ich sehr beeindruckend fand. Bewundernswert war die große Begeisterung und Anfeuerung der einzelnen Athleten an der Strecke und auch der große Frauenanteil (ca 45%).

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18Juli2010

Thüringer Landesmeister über die Olympische Distanz

Geschrieben von Philipp in: News

Heute Morgen fanden, bei guten äußeren Bedingungen, die Thüringer Landesmeisterschaften über die Olympische Distanz im Rahmen des 25. Stz Werrataltriathlon statt. Dabei sah es gestern abend, auf dem Weg in meine Zweite Heimat (meine Freundin wohnt hier, wenn sie nicht zufällig in Amerika ein Aupair machen würde;-) ), lange garnicht danach aus. So einen Regenguss hatte ich lange nicht erlebt. Nach einer anstrengenden und Trainingsarmen letzten Woche stimmt mich das Ergebnis sehr positiv. Vorallem auf dem Rad zahlen sich langsam die schnellen Einheiten hinter dem Auto aus. Geschwommen wurde in der Kiesgrube bei Immelborn. Die Strecke war mit 1,7 km etwa 200m länger als vorgeschrieben. Auch die Radstrecke war 42km lang dafür die abschließende Laufstrecke um 400m kürzer. Auch habe ich nach über fünf Jahren einen alten Trainingsfreund und Vorbild wiedergetroffen.Der in der Schweiz lebende Mario Weise, ehemals ein exellenter Thüringer Triathlet, hat sich bei seiner Urlaubsreise mit seiner Freundin durch Deutschland für ein Start in Barchfeld entschieden. Über diese Begegnung habe ich mich riesig gefreut gehabt. Vielleicht werden wir im Frühjahr ein gemeinsames Trainingslager auf Mallorca durchführen. Nun aber zum Renngeschehen: Schon wenige Meter nach dem Schwimmstart zogen die zwei Thüringer Vorzeigetriathleten Hubert Hammerl und Henry Beck, der nach seiner Operation wieder langsam zu seiner alten Stärke findet, davon. Ich konnte mich in einer neun Köpfigen Verfolgergruppe festsetzen und versuchte, nach einigen Tritten und Schlägen am Start, so schadenfrei wie nur möglich aus dem Wasser zu kommen. Als 6. wechselte ich unmittelbar hinter Mario Weise (Tri Team Calanda) auf das Rad. Wieder einmal bereitete mir der Wechsel mehr Schwierigkeiten als mir lieb war und ich kam Ewigkeiten nicht in meine Schuhe rein*schimpf*. Auf dem Rad lies ich die Erste von drei Runden ruhig angehen. Peter Döring vom RC Wehretal, zog wie schon in Erfurt gleich zu Beginn mit einem beindruckenden Tempo vorbei. Ich fuhr in gleichbleibendem Abstand zu Alexander Scholze (Triathlon Jena) auf der Windanfälligen Radstrecke mein Rennen und konnte auf den letzten drei Kilometern noch auf Michael Hauser (ASV Köln Triathlon) aufschließen. Auch kam von hinten noch der starke Radfahrer Tobias Hansmann (HSV Weimar) an, sodass wir zu Viert wieder  in die Wechselzone eintrafen. Als 5. ging ich auf die abschließende Laufstrecke. “Das würde ein heißer Tanz um Platz 3 werden”, dachte ich mir. Das es Schlussendlich noch zu Platz 2 reichen sollte, habe ich meinen Betreuern bzw Begleitern zu verdanken, die mir die exakten Zwischenzeiten zum Zweitplatzierten mitteilten und mich zusätzlich unheimlich motivierten. Belohnt wurde ich mit Platz Zwei und der besten Laufzeit. Außerdem bin ich erstmals Thüringer Landesmeister geworden, nachdem ich im Mai diesen Titel bei den 10000m Meisterschaften im Laufen schon einmal inoffiziell (fehlender Leichtathletikstartpass)errungen hatte. Der Gesamtsieg beim Jubiläumstriathlon ging übrigens an den Österreichischen Triathlonprofi Hubert Hammer. Dritter wurde Peter Döring, der in Erfurt noch einige Minuten vor mir ins Ziel kam. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für den netten Empfang und die fürsorgliche  Unterstützung meiner Begleiter und Betreuer beim Werrataltriathlon.

Nun geht es für fast drei Wochen nach Amerika zu meiner Freundin. In nicht einmal acht Stunden geht mein Flug. Ich freu mich schon total!! Am Donnerstag werde ich einen Wettkampf (5Miles) in der Nähe von Boston mitlaufen. Bericht folgt.

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12Juli2010

Platz 3 bei Hitzeschlacht von über 40°C

Geschrieben von Philipp in: News

Bei über 40°C (in der Sonne sogar über 50°C) fand gestern der Muldental Triathlon (Grimma/Sachsen) statt. Startzeit war in der absoluten Mittagshitze um 12.05 Uhr. Bereits um 11 Uhr sind die Profis der 2. Bundesliga Nord gestartet. Die erste Disziplin wurde in der Mulde absolviert. Bei 26 Grad Wassertemperatur war das noch der angenehmste Teil dennoch bekam ich meine Defizite im Schwimmen wieder einmal zu spüren. Ich stieg als 8. in einer 4er Gruppe aus dem Wasser. Wechsel chaotisch aber irgendwie saß ich dann doch irgendwann auf dem Rad. Die Radstrecke hatte es in sich. Eine Runde die sechs mal absolviert werden musste mit jeweils drei kurzen aber knackigen Anstiegen. Die Sonne knallte ohne Rücksicht auf Verluste auf die fast schattenfrei Radstrecke. Einige musste der Hitze Tribut zollen und gaben auf. Mit der Drittschnellsten Radzeit wechselte ich als 5. auf die Laufstrecke. Zwei Minuten auf den Viertplatzierten und mit einem sehr guten Läufer direkt im Rücken. Auch hier wurden sechs Runden absolviert. Für die Orientierung perfekt, auch fanden sich so einige Zuschauer auf der Strecke ein. Der erstplatzierte Per Bittner (ALZ Sigmaringen) war bereits mit einer sensationellen Zeit im Ziel aber die weiteren Podiumsplätze waren noch nicht vergeben. Mit 30 Sekunden Rückstand auf den Zweitplatzierten Jackie Heiner (SC Riesa) und 20 Sekunden Vorsprung auf den Viertplatzierten Alexander Kunze (LV Limbach 2000) wurde ich Dritter. Ich war damit sehr zufrieden weil noch immer Potential vorhanden ist. Allein beim ersten Wechsel habe ich über 30 Sekunden länger als meine direkten Konkurrenten gebraucht. Auch sind 7 Minuten Rückstand auf die Spitze beim Schwimmen einfach zu viel. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die zurecht nächstes Jahr die Deutschen Meisterschaften im Triathlon ausrichten darf. Am kommenden Sonntag finden die Thüringer LM in Barchfeld statt. Ich bin gewappnet auch wenn es wieder über 40°C werden sollten ;-) . Anschließend fliege ich für fast drei Wochen zu meiner Freundin nach Amerika, wo bereits am Mittwoch, in der Nähe von Boston, ein Laufwettkampf auf dem Programm steht.

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29Juni2010

Platz sieben beim Erfurt Triathlon

Geschrieben von Philipp in: News

Am vergangenen Samstag fand in Hohenfelden, bei traumhaftem Wetter, eine erneute Auflage des Erfurter Triathlon statt. Wieder einmal gelang es uns, als gastgebenden Verein, ein fantastisches Starterfeld nach Erfurt zu holen. Das ist eigentlich ein seltenes Phänomen, da kein Preisgeld ausgelobt wurde. So standen Namen wie Weltcupstarter Alexander Trappiel (SC Neubrandenburg), der Laufstarke Robert Röder, Österreichische Favorit Hubert Hammerl, Johannes Macholdt (alle Triathlon Jena), Bundesligastarter Guido Wientges (Kölner Triathlon Team), Ironman Andreas Ziegler (LTV Erfurt), Stephan Roth (HSV Weimar) oder der Niederländer Thijs Koelen. Auch bei den Frauen war mit Marie Luise Klietz (SC Neubrandenburg) eine Haushohe Favoritin am Start, die die EM Quali nur ganz knapp verfehlt hat. Nach ewigen Diskussionen ob mit oder ohne Neoprenanzug geschwommen werden darf entschied man sich kurz vorm Start doch für die Freigabe der Neos in allen Altersklassen. Trotzdem konnte ich im Schwimmen an meine guten Trainingseinheiten nicht anknüpfen. Ich habe eine gute Gruppe verpasst und schwamm so die ganzen 1500m alleine. Das kostete Kraft und Zeit, sodass ich nur als 17. den Stausee in Richtung Wechselgarten verlassen konnte. Also blieb mir nichts anderes übrig, als mittlerweile schon wie bei jedem Wettkampf, das Feld von hinten aufzurollen. Wobei “rollen” wohl der falsche Ausdruck ist. Direkt zu Beginn der Radstrecke muss man den Riechheimer Berg hoch(16% Steigung). Dort kann man viel Zeit verlieren aber auch viel Zeit gewinnen. Trotz motivierender Sprüche auf der Straße wie “Go Philipp Go” oder “Quäl dich du Sau” (Danke Sören(: ) verlor ich mehr Zeit als mir lieb war. Mit jetzt schon festen Beinen und keiner Luft mehr in der Lunge ging es auf die letzten 38 km auf einer weiterhin sehr anspruchsvollen Radstrecke. Zu allem Überfluss verlor ich auch noch meine Trinkflasche. Mit der zehnt schnellsten Radzeit wechselte ich auf die abschließende, nicht weniger anspruchsvolle, elf Kilometer lange Laufstrecke. Hier konnte ich von Anfang an ordentlich Druck ausüben und noch einige Konkurrenten einholen und überholen. In einem Zielsprint konnte ich auch noch Stephan Roth, einen gestanden Triathleten aus Weimar, schlagen. Mit einer Endzeit von 2:15:07 h habe ich meine Zeit aus dem letzten Jahr unterboten, obwohl es nach dem Schwimmen gar nicht so aussah. Das bedeutete Platz sieben gesamt und Platz drei in der AK hinter Robert Röder und Guido Wientges. Ich weiß wo ich noch Potenzial habe und werde mich diesen Aufgaben stellen, auch wenn kaum Luft neben meinem dualen Studium zum intensiven Training bleibt. Hubert Hammerl wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann vor Robert Röder, der auf der Laufstrecke noch einmal fast aufschließen konnte. Vielen Dank an dieser Stelle an die tolle Unterstützung an der Strecke!!! Ihr wart einfach super!!

Leider bin ich gerade mit einer leichten Mittelohrentzündung ein wenig gebremst. Am Sonntag werde ich mal nach Frankfurt zur Europameisterschaft auf der Ironman Distanz verfolgen. Darauf freue ich mich schon, weil auch dort u.a. mit Chris McCormack, Timo Bracht, Andreas Raelert und Cameron Brown ein erstklassiges Starterfeld am Start sein wird. In zwei Wochen werde ich meine Form in der nähe von Grimma nocheinmal Testen, bevor es zu den Landesmeisterschaften auf der Olympischen Distanz und dann für drei Wochen zu meiner Freundin nach Amerika geht.

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14Juni2010

Platz 3 in Saalfeld

Geschrieben von Philipp in: News

Am 13. Juni fand der diesjährige Triathlon in Saalfeld statt. Ich entschied mich spontan daran teilzunehmen, um weiterhin Punkte für den Thüringencup zu sammeln. Doch alles begann sehr chaotisch. Nachdem ich schon fast in Rudolstadt war, also kurz vor Saalfeld, stellte ich fest, dass ich meine Radschuhe vergessen hatte. Auf zurück nach Erfurt. Das es eng werden würde wusste ich. Exakt 17 Minuten vor dem Start war ich dann endlich in Saalfeld. Die Damen von der Anmeldung waren schon am Abbauen, die anderen Athleten fanden sich schon langsam zur Wettkampfbesprechung ein. Ich musste noch mein Rad einchecken und mich eigentlich auch noch ein wenig warm machen. Aus letzterem wurde leider nichts mehr und so wurde ich ins kalte Wasser geworfen. Und das gleich zwei mal, denn die  nächste Hiobsbotschaft folgte sofort: es wurde ein Neoverbot ausgesprochen.  Die 1,5km wurden im Freibad auf einer 50m Bahn geschwommen. Da Schwimmen nicht zu meiner Spezialdisziplin zählt ordnete ich mich auf meiner Bahn ganz hinten ein. Vielleicht war das ein Fehler, da ich noch Reserven beim Schwimmen hatte, allerdings an meinen Vereinskameraden (wir sind alle auf einer Bahn gestartet) nicht vorbeikam. Nach dem Schwimmen hatte der spätere Siger Hubert Hammerl bereits sechs Minuten Vorsprung, welcher nicht mehr aufzuholen war. Mit entsprechend Reserven in den Beinen begab ich mich als 11. auf eine fulminante Radaufholungsjagd über die 40km. Da eine Wendestrecke drei Mal abzusolvieren war, konnte man die Entwicklung des Rennens gut beobachten und ich wusste das ich immer näher an die Spitze fuhr. Ich wechselte als 5. auf die Laufstrecke.Mit der zweit schnellsten Radzeit und abschließend der schnellsten Laufzeit über die 10 km konnte ich mich noch auf den 3. Gesamtplatz vorarbeiten. Zweiter wurde der Bundesliga Starter Tom Eismann. Ich war mit dem Dritten Platz bei einem sehr guten Startfeld mehr als zufrieden. Nächste Woche findet der Rennsteigstaffellauf statt. Ich freu mich drauf. Die Formkurve zeigt eindeutig nach oben.

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9Juni2010

McDonald´s mit dabei beim 2. Thüringer Unternehmenslauf

Geschrieben von Philipp in: News

Nur vier Tage nach meinem 1. Halbironman in Ferropolis gab es die zweite Auflage des Thüringer Unternehmenslauf. Ich startete für mein Praxispartner des BA-Studiums und gleichzeitig Sponsor mit ziemlich schweren Beinen. Die Titelverteidigung gelang mir nicht, trotzdem gelang mir ein guter sechster Platz bei fast 2400 Startern wobei auch Erfurts Eliteläufer um Arne Leipziger, Patrick Letsch, Steffen Jabin, Marcel Knape sowie Sören Föt und andere Thüringer Läuferasse u.a. Thomas Bing und Andrè Fischer mit am Start waren. Gelaufen wurden zwei 2,5km Runden durch Erfurts Altstadt bei gefühlten 10000 Zuschauern. Leider kam es in der zweiten Runde zu zahlreichen Überrundungen, sodass kein flüssiges Laufen mehr möglich war. Im Fokus stand allerdings die Teamleistung. Wir haben einen 6. Platz bei der Mixwertung (von 144 Teams), einen 24. Platz bei der Männerwertung (von 186 Teams) und einen 19. Platz (von 59 Teams) belegt. Außerdem haben wir im T-Shirt Wettbewerb von über 200 Teams den 3. Platz belegt. So gehört sich das für ein Marktführer wie McDonald`s. Nicht nur schnell im Service sondern auch schnell in den Laufschuhen (:

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8Juni2010

Woran erkennt man einen Triathleten??

Geschrieben von Philipp in: News

  • Du isst so viel, dass deine Freunde glauben Du hättest eine Essstörung.
  • Du mehr Leggins als deine Mutter besitzt.
  • Du schläfst 10 Stunden in der Nacht und brauchst trotzdem einen einstündigen Mittagsschlaf.
  • Du selbst auf der Autobahn im Stau 10m Abstand zum Vordermann hältst.
  • Es fällt Dir schwer mit Rennradlern eine Ausfahrt zu machen weil Sie entweder zu schnell fahren oder nicht weit genug.
  • Du bist absolut ungenießbar und launisch an Ruhetagen und wirst zum Monster in der Taper-Phase.
  • Du fühlst Dich unwohl wenn Du nicht mindestens 2x am Tag trainierst.
  • Sobald Du irgendwo warten musst, beginnst Du Deine Beine und Arme zu dehnen.
  • Morgens um 6:30 Uhr 3km zu schwimmen sind für Dich ein guter Start in den Tag.
  • Leute Dich fragen wie oft Du in der Woche trainierst und es für Dich ganz normal ist mit “8-10x” zu antworten.
  • Dein Rad-Tacho im Jahr mehr km drauf hat als Dein Auto.
  • Du Dir eine 12stündige Übertragung eines Ironman ansehen kannst ohne dass Dir fad wird.
  • Du dich bei der Wahl “Gratis Rolex” oder “Gratis Suunto T6″ für die billige Plastikuhr entscheidest.
  • Dein Rad mehr gekostet hat als Dein Auto.
  • Dir Deine langen Trainingseinheiten am Wochenende wichtiger sind als sich mit Freunden zu besaufen.
  • Du Doch mal fortgehst und den ganzen Abend nur ans Training denken kannst.
  • Du mehr Wasserflaschen als Gläser zu Hause hast.
  • Du keine Urlaube, sondern nur mehr Trainingslager machst.
  • Du Wochenumfänge kleiner 10 Stunden als Erholung bezeichnest.
  • Dein Badetuch nie trocken ist.
  • Dir jemand einen Becher Wasser gibt und Du ihn instinktiv über Deinen Kopf schütten willst.
  • Du deine iPod-Playlisten nach Schritt- und Trittfrequenz organisierst.
  • Du auf die Frage nach deinem Alter mit M20 antwortest.
  • Deine Vorstellung von einem tollen Geburtstag darin besteht, mit deinen Freunden die Anzahl deiner Jahre in Kilometern zu laufen.
  • Du versuchst, Mädels mit deiner Kilometerzeit zu beeindrucken.
  • Deine Trainingseinheiten dadurch begrenzt sind, wie viel Zeit du hast, und nicht wie weit du zu laufen imstande wärst.
  • Du frühmorgens aufwachst, und dein erster Gedanke ist: Wie hoch ist mein Ruhepuls?
  • Du trotz eines Gewitters 2 Stunden Laufen gehst, und es richtig geniesst, schön nass und dreckig zu werden.
  • Du denkst, ein Ironman wäre einfacher als ein Marathon, weil man da nicht so schnell loslaufen muss.
  • Du ein Auto mit Automatik mietest, um zu einem Ironman zu fahren. Du besitzt zwar ein Auto mit Handschaltung, aber weder du noch dein Freund werden in der Lage sein, damit nach Hause zu fahren.
  • Dir keiner mehr glaubt, wenn du “Nie wieder” sagst.
  • Du an einem 10-km Lauf teilnimmst, um deine “Grundschnelligkeit” zu verbessern.
  • Du nach einem 5-km Lauf noch 5 km auslaufen gehst, um dein Tun wenigstens halbwegs als Trainingseinheit bezeichnet zu haben.
  • Du Arbeit als Regenerationszeit zwischen den Einheiten betrachtest.
  • Dich deine Arbeitskollegen nicht fragen, ob du am Wochenende trainieren gehst, sondern wie oft und wie weit.
  • Du beim Autofahren immer eine Wasserflasche dabei hast.
  • Du im Urlaub, wo andere die Sau rauslassen, um 22.00 h ins Bett gehst, weil morgen eine lange Einheit gefahren wird.
  • Du auswendig weißt, wie viele Proteine ein Energieriegel enthält.
  • Du dir ernsthaft überlegst, deine Staatsbürgerschaft aufzugeben, um bei den Olympischen Spielen für Tonga, Jemen, oder Tschad im Triathlon an den Start zu gehen.
  • Die Leute dich dafür loben, dass du 15 km am Stück durchlaufen kannst, und du das als Beleidigung ansiehst.
  • Du die Schäferstündchen auf Belastungstage legst und an Grundlagentagen Migräne vortäuscht.
  • Deine Beine im Sommer besser rasiert sind, als die deiner Freundin.
  • Sich deine Freudin keine Sorgen macht, wenn du bereits vor 2 Stunden laufen gegangen bist.
  • Du ein Foto für eine Bewerbung brauchst, und du nur Wettkampffotos besitzt.
  • Deine Hauptfeindbilder sind nicht Finanzamt und Terroristen sondern Nordic Walker.
  • Du die Finisher T-Shirts von Volksläufen beim Radservice zum Kettenputzen verwendest.
  • Du hast mit Deinem Fahrrad eine freundschaftliche Beziehung, redest mit ihm und streichelst es nach Wettkämpfen oder guten Trainings.
  • Du erledigst alle Wege in der Stadt mit dem Fahrrad als zusätzliche Trainingskilometer.
  • Deine Schmutzwäsche besteht zu 90% aus Trainingsbekleidung.
  • Du liebst Chlorgeruch und wirst kribbelig, wenn Du es irgendwo riechst und nicht schwimmen kannst.
  • Dein Badezimmer riecht nach Neoprenanzug (weil er dort hängt, damit er keine Falten und Risse bekommt).
  • Du den schnelleren Schwimmern auf der Nebenbahn Doping unterstellst. Auch wenn es sich um die Kindergruppe des örtlichen Schwimmvereins handelt.
  • Du gehst in der Stadt immer ganz nah am Vordermann um Kraft zu sparen.
  • Die Arbeit/Uni für ist Dich nur eine Pause zwischen den Trainingseinheiten.
  • Du weißt, wie viele Kohlenhydrate und Kalorien eine Scheibe Brot hat.

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