23. Juli 2010
perfect organisation at the 35th annual brooks 5 miler
Geschrieben von Philipp in: News .
Von den Amis können wir echt noch etwas lernen. Am Donnerstag bin ich, im Rahmen meines Amerikaurlaubes, bei einem “5Miler” in der Nähe von Boston gestartet. Mit über 1000 Teilnehmern war der Lauf Quantitativ aber auch Qualitativ sehr stark besetzt. Boston zählt in den USA als eine Läuferhochburg mit vielen Talenten und einigen erstklassigen Laufclubs. Ich war vorallem von der Organisation und Begeisterung der Amis überrascht. Der Lauf fand mitten in der Woche statt. Startzeit war um 7 p.m.. Schon seit Sonntag konnten die Startnummern in einer Art “Laufladen” abgeholt werden. Für die ersten 600 gemeldeten Läufer gab es ein Laufshirt von Brooks dazu. Durch die Verzerrung der Startnummernausgabe gab es am Veranstaltungstag selber keine großartigen Schlangen bei der Anmeldung. Start- und Zielbereich war auf einem größeren Stadiongelände. Die Strecke war wellig und komplett durch Polizei abgesperrt. Jeder wurde euphorisch angefeuert. Auch gab es obwohl es nur 5 Meilen waren (ca. 8 Kilometer) insgesamt drei Verpflegungsstellen. Bewunderswert war auch mit was für einer konstanz die Amerikaner ihr Tempo durchhalten. Nach dem Start ging ich ein relativ hohes Anfangstempo mit, welchem ich aber am Ende Tribut zollen musste. In 27.52 min beendete ich als 19. das Rennen in einem stark besetzten Feld. Im Zielbereich gab es eine so umfangreiche Verpflegung wie man sie nicht mal vom Berlin Marathon gewohnt ist. Haufenweise unterschiedliche Getränke, welche man sich in Flaschen wegnehmen durfte, Melone, Weintrauben, Bananen, Müsliriegel und Power Bar Gele, sogar Pizza gab es reichlich. Die Ergebnisliste hing auch innerhalb kürzester Zeit aus. Die Siegerehrung wurde zeitnah und inmitten einer großen Traube an Zuschauern und Athleten durchgeführt. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Veranstaltung perfekt geplant und organisiert war. Ich habe mir sagen lassen, dass hier alle Veranstaltung auf so einem hohen Level laufen, was ich sehr beeindruckend fand. Bewundernswert war die große Begeisterung und Anfeuerung der einzelnen Athleten an der Strecke und auch der große Frauenanteil (ca 45%).
4 Kommentare bisher...
Sarah-Alicia schrieb:
24. Juli 2010 um 19:34 Uhr
Ein wirklich toller Lauf mit einer sehr guten Organisation…kann ich nur bestaetigen!
Mama schrieb:
25. Juli 2010 um 13:37 Uhr
Ist ja irre!Wieviel muß man da als Startgebühren zahlen!?Ihr seht beide blendend aus!Gruß Mama
Marcel schrieb:
25. Juli 2010 um 13:45 Uhr
Hey Phlipp,
dann lass es dir noch gut mit deiner Freundin in den Staaten gefallen und wir sehen uns ja dann bald mal wieder und da bring ich dich mal im Laufen in Form, damit das was wird mit dem Frankfurt Marathon ![]()
Hau rein!
Gruß Marcel
Philipp schrieb:
25. Juli 2010 um 22:46 Uhr
Das ist wie in Deutschland auch gestaffelt. Wir haben 25$ bezahlt, das sind etwa 20€. Wenn man vor Juli gemeldet hätte wären es 20$ gewesen.
Gruß









































