25. Juli 2011

Ein klasse Wettkampf in Leipzig, mit neuer PB beim 10km Lauf

Geschrieben von Philipp in: News .

Nagut, dann werde ich Chris McCormack´s Buch mal kurz beiseite legen, um zu berichten wie es am Wochenende in Leipzig beim 28. LVB Leipziger Triathlon war.

Nach meiner Frühschicht am Samstag ging es dann auch direkt in die sächsische Metropole. Endlich mal wieder. Ich liebe Leipzig, auch wenn ich mit der Stadt eigentllich noch eine Rechnung offen habe. Denn im Jahr 2008 versagte ich bei der Prüfung an der Sporthochschule Leipzig beim 100m Lauf und wurde deshalb nicht angenommen.
Vielleicht gelang mir dieses Mal – genau aus diesem Grund - der 100m Schlusssprint, der mich beim Leipziger Triathlon am Sonntag noch auf den Platz 8 fliegen ließ.

Ein hochklassiges Starterfeld war gemeldet. Insgesamt über 1.200 Triathleten gingen am Wochenende an den Start. Über 400 alleine auf der olympischen Distanz, wo es auch einige Preisgelder zu gewinnen gab. Mit dabei der Seriensieger Ronny Dietz, Marcus Herbst und Christian Rudolf. Nebenbei ging es auch um die sächsische Landesmeisterschaft. Aber auch einige Thüringer fanden den Weg nach Leipzig. Ulrich Konschak, Ironman und Veranstalter des Scheunenhof Triathlon in Nordhausen, der Jenaer Sebastian Pflüger und Vereinskameraden Patrick Witzenhausen und Dirk Ruprecht (beide LTV Erfurt).

Im Gegensatz zu Hamburg hatte ich dieses Mal auch noch ausreichend Zeit, um mich nach dem Rad-Check-In gut vorzubereiten und warm zu machen. Das war auch notwendig, denn 19 Grad kaltes Wasser und ein eisiger Wind hatten das Wetter über Leipzig fest im Griff. Überhaupt lᄂsst sich die Sonne für Mitte Juli ganz schön selten blicken. Naja, schimpfen hilft nicht, jetzt war ich erst recht bestrebt, das eisige Wasser schnellstmöglich zu verlassen.
…So schnell war es dann doch nicht, aber immerhin schneller als in Hamburg und dann war die Schwimmstrecke in Leipzig auch noch 50 Meter länger.
Trotzdem träume ich manchmal so vor mich hin, was denn wäre, wenn ich zwei bis drei Minuten schneller schwimmen könnte. Daran werde ich definitiv im Winter arbeiten und verspreche hiermit, nächstes Jahr mindestens zwei Minuten schneller zu schwimmen!!!

So verließ ich dann als 30. das Wasser und wechselte aufs Rad. Zu fahren waren vier Runden. Diese fuhr ich absolut konstant. Trotzdem ärgerte ich mich darüber, dass vor mir in kleineren Gruppen gefahren wurde und die Kampfrichter nichts unternahmen. Dennoch arbeitete ich mich kontinuierlich weiter nach vorne, auch wenn der Wind kaum Platz für Freude ließ. “Mit den Wetteredingungen hat jeder zu kämpfen” dachte ich mir und wechselte als 14. mit etwa drei Minuten Rückstand zu den bis dahin in den Top10 platzierten Athleten.
Das war eine Menge Holz. “Jetzt erst Recht”, dachte ich mir und nahm meine Beine in die Hand. Ein wirklich herzliches Leipziger Publikum gab mir Meter für Meter Mut und so konnte ich nach einer Runde schon ziemlich nah an die Top10 heran laufen. Dominik gab mir vor Runde zwei noch einmal präzise Zeitangaben. So bündelte ich in dann alle meine Kräfte und lief was das Zeug hielt. Die Beine waren gut. Der Kopf auch. Als ich dann kurz vor Kilometer neun Sebastian Pflüger vor mir sah, wusste ich, dass ich es noch in die Top10 schaffen könnte. Dass ich dann auch noch den ersten in meiner Altersklasse überholte, erfuhr ich erst bei der Siegerehrung. So kam ich in einem spannenden Finish – mit der fünfbesten Laufzeit – auf Platz 8 ins Ziel. Sebastian Pflüger wurde neunter und Eric Michel (LFV Oberholz) zehnter.

Zum sechsten Mal gewonnen hat Ronny Dietz in 1:58:02h. Aber auch er musste dem Wetter Tribut zollen und verlor im Vergleich zum vergangenen Jahr fast fünf Minuten. Zweiter wurde Christian Rudolf (SC DHfK Leipzig) und Bastian Dobrowald (SC DHfK Leipzig). Bei den Frauen gewann Ines Eststedt vor Sabine Pöller (beide SC Neubrandenburg) und Kathrin Bogen.

Ich bin mit dem Ergebnis super zufrieden. Nebenbei ist für mich auch noch eine neue 10km Bestzeit herausgesprungen, die ich gerne am kommenden Wochenende zur Citynight in Berlin bestätigen bzw. unterbieten möchte.

Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass der Leipziger Triathlon von Anfang bis Ende toll organisiert war. Eine Menge Zuschauer und eine tolle Strecke sind eine super Motivation für jeden Triathleten. Ich komme bestimmt wieder nach Leipzig, habe ja auch noch eine Rechnung mit dem Wasser offen (:

So, jetzt muss ich leider weiter lesen(:

Chapeau,
Philipp

Ein Kommentar bisher...

Julius schrieb:

26. Juli 2011 um 17:02 Uhr

Übles Wetter – Klasse Ergebnis – Tolle Bilder – Philipp Heinz :D :D

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