18. Juli 2012

Ironman Frankfurt und die Frage nach der “echten” Europameisterschaft auf der Langdistanz

Geschrieben von Philipp in: News .

Am 8. Juli war es soweit. Sarah-Alicia wurde 23 Jahre und die Europameisterschaften der ITU wurden in Frankfurt ausgetragen. Zeitgleich in Roth die offiziellen Europameisterschaften der ETU.
Hä? Na was denn nun? Roth oder Frankfurt? Was sind denn dann die wahren Europameisterschaften? Wer ist denn am Ende Europameister? Das haben sich wohl viele gefragt.
So waren auch nicht nur die Zuschauer irritiert sondern ebenfalls die Athleten selbst. Die meisten zieht es nach Roth. Lediglich 53 Minuten hat es am vergangenen Montag gedauert bis alle 2.000 deutschen Startplätze für die Challenge Roth 2013 ausgebucht waren. Rekord! Und das kommt gar nicht von ungefähr.

Die Challenge Family um Felix Walchshöfer macht einen fantastischen Job. Hier wird der Athlet in den Fokus gestellt und ihm ein unvergesslicher Tag bereitet. Alleine schon die vielen gut gelaunten Helfer sorgen dafür. Das monetäre steht hier nicht im Vordergrund. Zumindest merkt man als Triathlet nichts davon. Unumstritten ist natürlich, dass auch die Challenge Family Geld verdienen will/muss. 380 Euro kostet 2013 ein Startplatz in Roth. In Frankfurt werden sogar 520 Euro fällig. Um sich für Hawaii zu qualifizieren, führt der Weg aber nicht an einem Rennen der ITU (z.B. Frankfurt) vorbei. Das wird in meinen Augen ziemlich eiskalt ausgenutzt.
Felix Walchshöfer hat vor einigen Wochen ein paar treffende Worte gefunden: “Die Athleten wollen zu uns, müssen aber nach Frankfurt.” Für mich ist seit meinem Start bei der Challenge Kraichgau klar, dass meine erste Langdistanz in Roth stattfinden wird. Wahrscheinlich 2015. Vorausgesetzt ich bin schneller als in der Wechselzone und schaffe es innerhalb der Anmeldefrist. Triathlon boomt!!

Nachdem ich letztes Jahr in Roth war, bin ich dieses Jahr allerdings mit meiner Freundin und Family nach Frankfurt gefahren. Das exklusive Starterfeld mit Andreas Raelert, Sebastian Kienle, Marino Vanhonaecker, Caroline Steffen und auch Altersklassenathleten wie Trainingspartner René Syrbe und der Geraer Sebastian Küfner versprachen ein interessantes Rennen. Auch das Wetter war interessant aber nicht schön. So gab es einige Stürze auf der Radstrecke, unter anderem auch von Andreas Raelert und Markus Thomschke.

Gewonnen hat Marino Vanhonaecker vor Shootingstar Sebastian Kienle und dem Spanier Clemente Alonso. Andreas Raelert wurde Vierter. Bei den Frauen gewann die Schweizerin Caroline Steffen. Sebastian Küfner wurde 18. Ein herausragendes Ergebnis. Er hat sich somit neben dem Sieg in der Altersklasse M25 die Quali für Hawaii gesichert.

Die Stimmung war wie auch schon 2009 und 2010 gut, allerdings nicht so herzlich wie in Roth. Dennoch hat es Spaß gemacht. Wir feierten noch ein wenig den Geburtstag meiner Freundin und dann ging es wieder nach Hause.

Am folgendem Wochenende war ich selber wieder aktiv. Nach unserem 7. Platz beim Regionalligaauftakt in Cottbus, ging es nun nach Dresden. Dort lief alles perfekt und doch ging es mächtig nach hinten los. Der Bericht folgt die kommenden Tage.

Euer Philipp

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