3Juli2013

Erfurt Triathlon – geschlossene Mannschaftsleistung unmittelbar vor Regionalligastart 2013

Geschrieben von Philipp in: News

Regen. Kalt. Triathlon.

Irgendwie passt diese Kombination dieses Jahr wie die Gurke auf dem Cheeseburger. Ich denke mir dann immer, es kann nur besser werden. Doch wann? Viel Zeit bleibt dem Sommer nicht mehr. Ein Blick in den Rennkalender zeigt mir, dass bereits schon Halbzeit in der Saison 2013 ist. Die Taktik für die zweite Halbzeit ist klar. Vollgas. Für das Wetter und für mich. Oder anders gesagt: Sonne und Las Vegas Qualifikation.

Für letzteres hat mir der Erfurter Triathlon gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Schwimmen lief für die zwei Trainingseinheiten im letzten Monat wunderbar, auch wenn ich dieses Jahr schon deutlich schneller geschwommen bin. Die Radstrecke ist in Erfurt sehr selektiv. Insgesamt ging es vier mal den Riechheimer Berg hoch. Außerdem ist die Straße nach dem Winter sehr schlecht befahrbar (Löcher, Risse, Bodenwellen). Hier muss darüber nachgedacht werden, die Strecke zu verlegen. Entweder eine große Runde – so wie früher, oder eine Wendepunktstrecke Richtung Kranichfeld.
Letzteres hätte den positiven Nachgeschmack, dass mehr Zuschauer an der Radstrecke sind.
Meine Radleistung selber war okay. Um die verlorene Schwimmzeit auf die Spitze wieder gut zu machen, hätte ich einfach noch schneller sein müssen, Zeit verloren habe ich aber auch kaum. Optimierungsbedarf liegt in der Sitzhaltung. Martin erzählte mir nach dem Rennen, dass ich mit dem Oberkörper sehr unruhig arbeite. Das erklärt auch die Rückenschmerzen und wenig Druck, den ich auf die Pedale bekommen habe.
Also hieß es nach dem Radfahren, wie so oft bei mir, alles ins Laufen zu investieren. Und dieses Mal ging der Plan auf. Einige meiner Kontrahenten konnte ich in der letzten Disziplin mit der zweit schnellsten Laufzeit noch abfangen. Einen schönen Kampf um Platz 5 lieferte ich mir die gesamte zweite Laufrunde mit unserem Regionalliga Kapitän Stefan. Er  hat die letzten Wochen unheimlich fleißig trainiert und hat zwei Wochen vor Roth eine sehr gute Form.
Überhaupt kann sich das Ergebnis unseres Regionalligateams in Erfurt sehen lassen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit Platz 5 – 8 im Hauptfeld. Chris und Josef rundeten das Ergebnis super ab. Auf der Sprintdistanz zeigten Franz, Rene und Karsten ebenfalls gute Leistungen und konnten schlussendlich den Kontakt zur Jugend mit Robert, Tilman, Kenneth und Henrike halten.

Insgesamt eine runde Veranstaltung. Anspruchsvolle Strecke mit noch anspruchsvollerem Wetter. Eine schnelle Siegerehrung. Ergebnisse bereits zwei Stunden nach allen Wettkämpfen online. Eine leckere und ausreichende Zielverpflegung. Viele freundliche Helfer und ein engagierter neuer Vereinspräsident, der das Organisationsteam sehr gut ergänzte.

Jetzt liegt mein Fokus auf der 70.3 Europameisterschaft in knapp vier Wochen in Wiesbaden. Wenn ich dort ein solides Rennen absolvieren kann, sollte die WM-Qualifikation machbar sein. Freue mich auf jede einzelne Trainingseinheit, zumal das Wetter endlich besser wird. Kommenden Sonntag werde ich mit meiner Freundin und Martin nach Frankfurt zum Ironman fahren. Darauf freue ich mich sehr, zumal wieder ein erstklassiges Starterfeld mit Vorbild Sebastian Kienle, Vorjahressieger Marino Vanhoenacker, Hawaiisieger Pete Jacobs und Michael Raelert am Start sein wird. Dieses Mal aus der Zuschauerperspektive. Die Kamera ist bereits eingepackt (:

bis bald,
Philipp

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15Juni2013

Deutsche Meisterschaften bei der Challenge Kraichgau

Geschrieben von Philipp in: News

Allein die Tatsache, dass es fast eine Woche gedauert hat bis ich den Artikel geschrieben habe, ist ein Indiz dafür, dass ich mit meinem Ergebnis nicht zufrieden bin. Genau so ist es auch.
Meine Form ist nicht dort wo sie sein sollte. Das Leistungsniveau vom vergangenen Jahr kann ich momentan noch nicht abrufen, aber woran liegt das? Mit dieser Fragestellung werde ich mich bis zur Europameisterschaft in Wiesbaden auseinandersetzen müssen.
Jetzt folgen ersteinmal ein paar kürzere Rennen über die olympische Distanz. Gerade auf mein Heimrennen in Erfurt, aber auch auf Leipzig freue ich mich besonders. In Erfurt wird es dieses Mal einige Veränderungen zu den Vorjahren geben. Am meisten freue ich mich aber auf die herzliche Stimmung. Viele Verwandte, Bekannte und Freunde und der Triathlonnachwuchs des eigenen Vereins werden mich wieder motivieren, bis zur Ziellinie alles zu geben. Das Wetter scheint auf jeden Fall besser zu werden  ;-)

Wenn ich gerade vom Wetter rede, sind wir auch schon wieder im schönen Kraichgau in der Nähe von Heidelberg. So ein Wetter zu einem Wettkampf habe ich noch nicht erlebt. Dabei mussten wir Triathleten uns dieses Jahr schon einiges von oben gefallen lassen, nicht zuletzt beim Powerman am Falkenstein, wo das Radfahren wegen Unwetter (Schnee und Starkregen) gestrichen werden musste.
Ein wenig schlimmer traf es uns am vergangenen Wochenende, sodass der gesamte Wettkampf auf der Kippe stand. Bei Gewitter dürfen keine Athleten auf die Radstrecke, geschweige denn ins Wasser gelassen werden. So entschied man sich zunächst einmal den Start um eine Halbe Stunde – von 9:00 Uhr auf 9:30 Uhr – zu verlegen. Keine Besserung, aber Besserung laut deutschen Wetterdienst in Sicht. Nächste Startverschiebung auf 10:00 Uhr. Da sollte es dann aber auch endgültig losgehen.

Auftaktdisziplin Schwimmen. Am Schwimmstart traf ich noch Henning Schoelen – einen guten Freund. Abschiedsküsschen von meiner Freundin (sie startete bei ihrer zweiten Mitteldistanz und machte ihre Sache sehr gut *stolzguck*), und dann ging es los. Ich fand jedoch weder Rhythmus noch den direkten Weg. Im Zickzack und mit einer Menge Wut über mich selber quälte ich mich alleine durchs Wasser. Gerade auf das Schwimmen hatte ich mich gefreut, weil ich dort die meisten Trainingsfortschritte zu verzeichnen  hatte.

Nach etwa einer halben Stunde ging es in den Flutgrabe…äääähm Wechselgarten und ab auf’s Rad. Dort lief es okay. Nicht mehr aber auch nicht weniger. An einen der letzten Berge konnte ich sogar auf den Vorjahressieger und mein großes Vorbild Andreas Raelert aufschließen. Er hatte keinen guten Tag erwischt, erst ein paar Tage zuvor hatte er eine Zahn-OP, sodass sein Start sowieso auf der Kippe stand. Nach einem für mich (ich hoffe für ihn auch?!) motivierenden Smalltalk fuhr ich an ihm vorbei. (Es wird nicht das letzte “Duell” mit ihm an diesem Tag gewesen sein ;-) )

Ein schneller Wechsel in die Laufschuhe und ab ging’s. Bloß nicht überzocken. Bloß keine Krämpfe. Spaß haben und noch ein paar Plätze gut machen hieß die Devise. Wo ich zu diesesm Zeitpunkt stand wusste ich nicht, dass es aber egal war machte anschließend der Blick in die Ergebnisliste deutlich. Ich war an diesem Tag einfach nicht konkurrenzfähig – auch nicht in meiner Paradedisziplin dem Laufen. So holte mich in der zweiten Runde Andreas Raelert wieder ein und auch einige andere Athleten kamen förmlich an mir vorbeigeflogen. In der letzten Runde stand ich wieder einmal krampfbedingt einige Minuten am Streckenrand. Trotzdem genoss ich am Ende doch noch den Zieleinlauf. Platz 11. in der AK und Platz 58 Gesamt.

Krasse Leistungen von Robin Schneider (TSV 1880 Gera-Zwötzen) und Boris Stein (RSG Montabauer). Robin kommt auch aus Thüringen und hatte einen richtig guten Tag, auch wenn er am Ende nicht 100%ig zufrieden war. Er kam als 4. aus dem Wasser und fuhr lange Zeit mit den Profis mit. Beim Laufen musste er dem ein wenig Tribut zollen, aber in so einem starken Feld als 14. zu finishen ist bärenstark. Er gilt in meinen Augen als ein absoluter Top-Favorit um den AK-Weltmeistertitel im September in Las Vegas.

Die krasseste Leistung brachte an diesem Tag allerdings mein Trainingspartner aus dem Sauerlandteam Boris Stein. Er ist seit letztem Jahr schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr – aber bei so einer Konkurrenz mit Andreas Raelert, Timo Bracht, Maik Petzold, etc. kann man schon von einer Überrachung sprechen. Gut gemacht! Da wird Peter mächtig stolz sein.

Bleibt noch Danke zu sagen an Dominik – der auch den ganzen Morgen im Regen stand und wieder einmal alles super organisiert hat.

Ein großes Dankeschön gilt auch dem Veranstalter. Ich hätte am Morgen mit keiner Person der Funktionäre tauschen wollen. Absolut professionell und mit einer ausgestrahlten Ruhe und auch ein wenig Mut. Eine Veranstaltung stand wohl selten so auf der Kippe. Ich habe – ehrlich gesagt – schon mit einem Abbruch gerechnet. Die Verantwortung über die Gesundheit der Athleten hat in so einem Fall ganz klar Priorität. Die Startverschiebung absolut notwendig und anschließend gab es einen absolut geilen Wettkampf. Ein riesen Dankeschön auch an die vielen gut gelaunten Helfer und Zuschauer, die nach diesem Miesepeter Wetter an der Strecke standen und Stimmung gemacht haben. Ich komme wieder – DEFINITIV!!

So, muss trainieren.
Euer Philipp

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10Juni2013

Platz 4 beim RUN Thüringer Unternehmenslauf

Geschrieben von Philipp in: News

Am 5. Juni gab es die fünfte Auflage des RUN Thüringer Unternehmenslauf.
In diesem Jahr gab es wieder eine Rekordbeteiligung, insgesamt nahmen rund 5.300 Teilnehmer von 370 Firmen daran teil.

Ich konnte mich in den letzten Jahren immer unter den TOP10 platzieren aber ganz so weit vorne – wie dieses Mal – war ich außer beim 1. Thüringer Unternehmenslauf , den ich gewonnen hatte, nicht mehr.
Doch als Teamkapitän von meinem Team “McDonald’s Erfurt” lag der Fokus vor dem Lauf ausschließlich bei meinem Team. Startnummern und Laufshirts verteilen, motivieren, erwärmen. Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß :lol:

weitere Bilder auf Facebook von McDonald’s Erfurt.

und hier geht es zur offiziellen Seite des Unternehmenslaufs: http://www.thueringer-unternehmenslauf.de

hier meine Laufaufzeichnung von meiner Suunto.

Philipp

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26Mai2013

Schneeregen zu den Deutschen Meisterschaften im Duathlon. Darauf war ich nicht vorbereitet – die DTU auch nicht.

Geschrieben von Philipp in: News

Das Wetter macht dieses Jahr was es will und – noch viel schlimmer – beeinflusst die Triathlonsaison 2013 maßgeblich. So wurde heute nicht nur der 70.3 in st. Pölten zu einem Duathlon, auch in Falkenstein wurde der Powerman aufgrund der amtlichen Unwetterwarungen (Dauerregen und Schnee) zu einem reinen Lauf umfunktioniert. HALLOOOO? Im Mai? Schnee?

Darauf war ich nicht vorbereitet. 2 Grad und Schnee bzw. starker Dauerregen. So wurde aus dem Duathlon (16km/64km/8km) kurzfristig ein 24km Lauf. ‘Ist das jetzt gut oder schlecht für mich’, fragte ich mich heute morgen. Die Frage kann ich mir bis jetzt nicht beantworten.
Fakt ist, dass es die einzige vernünftige Entscheidung seitens Veranstalter, STV und DTU war, die es gab. Klar war auch, dass keine Meisterschaften ausgetragen werden konnten, da es ja ein ganz anderes Kräfteverhältnis gab und die starken Läufer den Radfahrern bevorzugt gewesen wären. Lediglich das Preisgeld der ersten sechs ( Sieger: 850 Euro) blieb bestehen. Dort gab es aber keine Überraschungen, so dass die Weltmeister Andy Sutz (Schweiz) und Joerie Vanstellant (Belgien) das Rennen unter sich ausmachten.
Da es eine Wendepunktstrecke war, konnte ich die Topathleten das ein oder andere Mal bewundern. Laufstil und Tempo waren wirklich beeindruckend. Überhaupt war es ein starkes internationales Feld. Teilnehmer aus 13 Nationen, unter anderem aus Malaysia, haben den Weg ins Vogtland nach Sachsen gefunden.

Heute morgen hatten sich, wie bereits beschrieben, die Ereignisse überschlagen. Es hatte die ganze Nacht geregnet. Am Wettkampfort angekommen, habe ich mein Rennrad bei 2 Grad und Schneeregen eingecheckt, um es bereits eine Stunde später – ungefahren –  wieder auszuchecken. Anfangs hieß es noch, dass die Radstrecke lediglich verkürzt wird. Aber auch das war zu gefährlich. Die Entscheidung aus dem Duathlon eine reine Laufveranstaltung zu machen, gab es erst 10:30 Uhr. (10:15 Uhr wäre der eigentliche Start gewesen.)

Ich kannte die Laufstrecke nicht, 450 Höhenmeter sollen es insgesamt gewesen sein. Vom Gefühl her war es kein Meter weniger ;-) Zuerst war ein 16km Wendepunktkurs zu laufen und anschließend noch mal ein 8km Wendepunktkurs. Ich startete aus zweiter Reihe, um nicht – wie so oft – auf den ersten Kilometern zu überzocken. Um es schon vorwegzunehmen, mit meiner Renneinteilung bin ich super zufrieden. Es war von meiner Seite aus ein super konstantes Rennen und so konnte ich in der zweiten Runde noch ein paar Läufer abfangen. Unter anderem auch den frisch gebackenen Thüringer Landesmeister im Duathlon, Christian Hupel, vom Triathlon Jena.

Die Berge aber vor allem die Kälte machten mir gegen Ende ganz schön zu schaffen. In der ersten Runde, machte mir auch die erste Frau ganz schön zu schaffen. Leichtfüßig enteilte mir Julia Viellehner dann aber am Ende der ersten Runde. Ziemlich krass. Ein Blick auf ihre Bestzeiten zeigt mir allerdings, dass ich mit kanpp einer Minute Rückstand noch gut bedient war. :oops: Ich nehme es als Motivation für kommende Wettkämpfe. Wenn ich es schaffe so leichtfüßig wie sie über den Boden zu schweben, bin ich bald wieder ganz der alte. Das Laufen macht mir jedenfalls wieder Spaß und ich freue mich auf die kommenden Wettkämpfe.
So war ich am Ende überglücklich, im Ziel zu sein. Dort gab es warmen Tee und leckeren Kuchen.

Nächste Woche startet die Regionalliga in Schneeberg. Laut aktuellen Wassertemperaturen wird dieser wohl auch erstmals in der Geschichte der Regionalliga als Duathlon ausgetragen. Ob das für uns ein Vor- oder Nachteil ist bleibt abzuwarten. Im Schwimmen haben wir eigentlich im Winter viel trainiert. Auf jeden Fall wird somit ein wenig das Kräfteverhältnis durcheinander gewürfelt. Wichtig ist eigentlich auch nur, dass Jena hinter uns bleibt.  ;-)

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Woche,

Philipp

PS.: Danke für die schönen Fotos und Betreuung von Dominik. Ich glaube heute war wieder so ein Tag wo er den vermeintlich schlechteren Posten hatte. Ich wurde durch das Laufen wenigstens ein bißchen warm. Morgen nach dem Aufstehen wendet sich das Blatt aber wieder. (:

Ergebnisse gibt’s hier.
Streckenprofil und persönliche Leistungswerte hier.

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