29Juni2014

31. Erfurter Triathlon

Geschrieben von dneiss in: News

Die ganze Woche krank gewesen. Pünktlich in der Nacht zum Sonntag wieder genesen. Dachte ich zumindest. Die komplette Woche danach hieß es erneut pausieren, um den krankheitsbedingten Rückschlag zu kompensieren. Starkes Rennen von Trainingspartner und diesjährigen Sieger Martin Krecker und David Gehb. Beim Laufen konnte ich diesmal nicht meine gewohnte Stärke ausspielen. Immerhin konnte ich mir noch Platz drei zurückerobern.  So hatten wir erstmals ein reines LTV Podium beim Heimspiel.

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21Juni2014

Regionalliga Schneeberg

Geschrieben von Philipp in: News

Ein paar Impressionen von unserem Regionalligawettkampf in Schneeberg. In der Tageswertung konnten wir Platz drei erkämpfen und somit Gesamtplatz drei hinter den Friesen und Dresden verteidigen.

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15Juni2014

Sprinttriathlon in Apolda…

Geschrieben von Philipp in: News

…oder “Kräftemessen” mit der Jugend. Da habe ich auf jeden fall deutlich den kürzeren gezogen. Ich bin halt nicht mehr der jüngste ((:  Trotzdem konnte ich meine Führung im Thüringencup (Gesamt und AK) ausbauen.

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23September2013

Las Vegas – eine Weltmeisterschaft mit Höhen und Tiefen…

Geschrieben von Philipp in: News

…im Streckenprofil aber auch von der eigenen Leistung – auf die 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad und 21 km Laufen bezogen. Persönlich habe ich alles gegeben und bin den Umständen entsprechend sehr zufrieden. Entgegen meinen Erwartungen war die Leistungsdichte jedoch sehr hoch. So gab es bis zum Zielstrich viele Positionskämpfe. Ich habe im Laufe des Wettkampfes viele Plätze verloren aber auch viele Plätze wieder gut gemacht. Am Ende habe ich einen respektablen 46. Platz in meiner Altersklasse und viel Erfahrung hinzu gewonnen. Aber von vorne:

Am 3. September ging es mit Dominik in Erfurt los. Mit dem Zug nach Frankfurt und von dort hatten wir einen Direktflug nach Las Vegas. Mitten in der Wüste. Mitten in der Spielhölle. (“Hölle” trifft es ganz gut, denn leider hatte ich mein Geld am Tisch nur kurzfristig vermehrt… :cry: ) Donnerstag habe ich mein Leihrad abgeholt und es auch gleich zu einer Ausfahrt gebeten. Die Bedingungen waren genial. Knapp 40 Grad und ein richtig heißer Wind, dazu eine wahnsinnig tolle Landschaft. Ich war begeistert und voller Euphorie. ‘Mögen die Spiele beginnen’, dachte ich mir. Die nächsten zwei Tage fiel mir das Training wirklich schwer. Schwere Beine und ein hoher Puls beunruhigten mich.

RACEDAY

Am Sonntag klingelte dann um 5 Uhr der Wecker. Womit wohl keiner gerechnet hatte: es regnete in Strömen und das Thermometer zeigte gerade mal knapp 20 Grad an. Und das Wetter sollte auch bis zum Start nicht besser werden. Eigentlich ja Verhältnisse wie man sie aus dieser Sasion in Deutschland kennt, aber freuen konnte man sich darüber nicht, hatte ich mich doch sogar noch teilweise in der Sauna auf mein Saisonhöhepunkt vorbereitet.

Schwimmen:

Durch den Regen war der ohnehin schon dreckige “Lake Las Vegas” noch viel dreckiger und man sah die eigene Hand vor den Augen nicht. Aufgrund der etwa 28 Grad Wassertemperatur war der Neoprenanzug zudem verboten. Für mich als schlechter Schwimmer, beides keine guten Vorzeichen für ein gutes Schwimmen. Das ich aber über fünf Minuten langsamer als sonst über diese Distanz unterwegs sein würde, hätte ich nicht gedacht. Das Gefühl war eigentlich gar nicht so schlecht.

T1:

Garnicht so übel. Nur bis zu dem Zeitpunkt, wo ich meine Schwimmleistung so richtig realisierte als Robin Schneider (Gera) plötzlich neben mir stand. Er war 8 Minuten hinter mir gestartet und legte mit einer furiosen Zeit in der Auftaktdisziplin gleich mal den Grundstein für seinen späteren Weltmeistererfolg in seiner AK.

Rad:

Die Einführungsrunde galt aufgrund des starken Regens als sehr kniffelig. Dementsprechend vorsichtig fuhr ich die Bergabpassage und Kurven. Dann ging es mit Vollgas auf die Aufholjagd. Schließlich war die schwächste Disziplin geschafft und ich hatte einige Positionen wieder gutzumachen, was mir auf den ersten 60 Kilometern auch gelang. Ich riskierte viel und mir ging am Ende der Radstrecke die Luft allmählich aus. Auch wusste ich nicht so recht ob ich meine Sonnenbrille aufsetzen sollte oder nicht. Von Sonne war jedenfalls weit und breit noch nichts zu sehen, durch den Regen war ein Augenschutz aber auch nicht schlecht. 8-)

T2:

Sensationell.

Laufen:

Zu verlieren hatte ich nun wirklich nichts mehr. Allerdings hatte ich dieses Jahr auch noch keinen HM krampflos ins Ziel geschafft. Also versuchte ich zügig loszulaufen ohne zu überpacen. Langsam kam auch die Sonne raus und es wurde schlagartig warm. Endlich!!! Ich versuchte die gute Stimmung an der Strecke aufzusaugen und den Wettkampf einfach zu genießen. Dadurch dass meine AK als vorletzte ins Rennen geschickt wurde, war es sehr sehr unübersichtlich auf der Laufstrecke. Ich habe noch einige Positionen gutmachen können, da empfand ich den Wettkampf in Wiesbaden oder Mallorca deutlich angenehmer. Ich kam zwar ohne Krämpfe durch aber so richtig zufrieden kann ich mit der Laufleistung nicht sein. Ich weiß, dass ich schneller laufen kann. Allerdings setzt sich das Endergebnis nicht nur aus der Laufleistung zusammen. Um vorne mitspielen zu wollen, hätte ich in allen Disziplinen deutlich zulegen müssen.

Fazit:

Ich bin immer sehr kritisch mit mir selbst. Es war kein einfaches Jahr für mich. Die späte Qualifikation in Wiesbaden warf meinen Zeitplan ziemlich durcheinander. Auch musste ich mich in wenigen Tagen an ein komplett anderes Rad gewöhnen und die relativ kalten Temperaturen liegen mir weniger gut, als wenn es richtig heiß ist. Nüchtern betrachtet bin ich zufrieden mit meiner Leistung. Ich konnte mich im ersten Drittel meiner Altersklasse positionieren.
Sehr gefreut habe ich mich über den Weltmeistertitel von Robin. Auch darüber, dass Sebastian Kienle seinen Vorjahreserfolg wiederholen konnte, was ihm sicherlich die wenigsten zugetraut hatten. Seine Dankesrede am Abend war der Hammer.
Überhaupt war das “Erlebnis Weltmeisterschaft” für mich sehr beeindruckend. Auch bin ich insgesamt zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe die ferne Reise gleich genutzt und anschließend noch Urlaub in Chicago und New York gemacht. Das war super und ich hatte es nach den stressigen letzten Wochen auch bitter nötig. Jetzt heißt es erst mal die Beine hochlegen, bevor ich mir im November neue Ziele setze und wieder in das Training einsteige.

Danke an Dominik für die großzügige Unterstützung, sein Coaching und die Reiseplanung bis Chicago. Danke auch an alle die mitgefiebert haben und die vielen Glückwünsche danach. Es wird hoffentlich nicht die letzte WM gewesen sein, auch wenn nächstes Jahr der Fokus zwar erneut auf der Halbdistanz liegen wird – aber nicht Richtung Canada – wo 2014 die 70.3 WM stattfinden wird.

Viele Grüße,
Philipp

 

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