3August2013

Rasante Aufholjagd beim 30. Leipziger Triathlon

Geschrieben von Philipp in: News

Wie in alten Zeiten konnte ich, bei der Jubiläumsauflage des Leipziger Triathlons, beim Laufen noch einmal richtig aufdrehen. Mit der drittschnellsten Laufzeit hinter den Triathlonprofis Maik Petzold und Christian Otto konnte ich mich in letzter Sekunde noch in die Top10 katapultieren und somit an der legendären Siegerehrung teilnehmen. Das war mein Ziel, nach dem Radfahren sah es aber mit Platz 18 und einigen Minuten Rückstand gar nicht danach aus.
Umso zufriedener bin ich mit meiner Gesamtleistung, und das ist für mich persönlich super wichtig, da es nächste Woche, bei den Europameisterschaften in Wiesbaden, für mich noch einmal um alles geht: Die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Las Vegas.

Zurück zu Leipzig. Bereits einen Tag vorher ging es nach Leipzig. Startunterlagen abholen und ein abschließendes Koppeltraining auf der Wettkampfstrecke. Diese war schnell. Ein flacher Rundkurs. Leider erwischte mich Pflügi (Triathlon Jena) beim Training und ich musste Tempo rausnehmen, Pokerface aufsetzen und Tiefstapeln. 8-) Dieses Mal wollte ich ihn schlagen. Eine Woche zuvor in der Liga hat er mir mehrere Minuten abgenommen. Selbst bei den Landesmeisterschaften im Duathlon führte kein Weg an ihm vorbei. Er ist dieses Jahr super drauf. Es sollte spannend werden und letztendlich wurde es beim Laufen ein richtiger Krimi zwischen uns beiden.

Das Wetter war perfekt. Endlich ist der Sommer da und der Triathlon macht wieder Spaß. Eigentlich waren für den Wettkampftag fast 40 Grad angesagt. Geil. Letztendlich schoben sich dann doch noch ein paar Wolken an den Horizont und das Thermometer kletterte “nur” auf 33 Grad. Trotzdem wurde erstmals in 30 Jahren ein Neoprenverbot beim Schwimmen ausgesprochen. Auch wenn ich im Vergleich zu den letzten zwei Jahren dadurch zwei Minuten im Wasser verlor, fühlte ich mich gut im Wasser und Pflügi konnte mir nicht den gewohnten Abstand aufbrummen. Dafür fuhr er mir dann aber auf dem Rad davon.

Am Ende könnte ich sagen, es wäre alles Taktik gewesen. War es aber nicht. Ich konnte meine Position halten. Um in der Endabrechnung ein Topresultat abzuliefern, muss da allerdings mehr kommen.
Andreas Claus und Dominik ermutigten mich allerdings in der Wechselzone, so dass ich noch mal alles gab um das Loch zu schließen. Fünf Kilometer hat es gedauert, um an die Top15 heranzulaufen. Die Hitze stand jetzt auf der Laufstrecke aber resignieren kam nicht in Frage. In Las Vegas sind es noch mal ein paar Grad wärmer. Das motivierte mich und Ende der zweiten Runde konnte ich sogar wirklich noch auf Pflügi auflaufen.
“Bloß schnell vorbei. Wenn er merkt, dass ich unmittelbar hinter ihm bin, kommt er womöglich noch mal auf blöde Gedanken.” Und für einen Zielsprint hatte ich nun wirklich keine Kraft mehr. Er schien aber auch ganz schön angeschlagen. So konnte ich ihn hinter mir lassen und tatsächlich noch auf den neunten Platz vorlaufen. Dafür, dass es bislang in der Saison oft am Laufen gehapert hat, bin ich wirklich zufrieden.

Überhaupt war es wieder eine sensationelle Veranstaltung. Leipzig ist und bleibt mein absoluter Lieblingswettkampf. Ein sensationelles Starterfeld. Ein einmaliges Schwimmen ( dieses Jahr erstmal mit Wasserstart), dem besten Moderator, eine würdige und schnelle Siegerehrung, ein großer Wechselgarten, eine super Zielverpflegung, freundliche Helfer, eine schnelle und abwechslungsreiche Strecke und Sonne!! Ich komme definitiv wieder. Gewonnen hat übrigens Maik Petzold, der dieses Jahr auf seiner Abschiedstour aus der Nationalmannschaft ist.

weitere Bilder vom Veranstalter gibt es hier.
Ergebnisse findet ihr hier.

Diese Woche habe ich noch einmal ordentlich für Wiesbaden trainiert. Ich fühle mich super vorbereitet und freue mich riesig auf den Wettkampf. Am meisten freue ich mich über die große Unterstützung, die mich an der Strecke erwarten wird. Meine Freundin, meine Schwiegereltern, Robin und Thomas aus Gera, die Sporticables, das halbe Sauerlandteam mit meinem Trainer Peter und natürlich Dominik. Also an der Unterstützung kann es nicht liegen.

Philipp

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3Juli2013

Erfurt Triathlon – geschlossene Mannschaftsleistung unmittelbar vor Regionalligastart 2013

Geschrieben von Philipp in: News

Regen. Kalt. Triathlon.

Irgendwie passt diese Kombination dieses Jahr wie die Gurke auf dem Cheeseburger. Ich denke mir dann immer, es kann nur besser werden. Doch wann? Viel Zeit bleibt dem Sommer nicht mehr. Ein Blick in den Rennkalender zeigt mir, dass bereits schon Halbzeit in der Saison 2013 ist. Die Taktik für die zweite Halbzeit ist klar. Vollgas. Für das Wetter und für mich. Oder anders gesagt: Sonne und Las Vegas Qualifikation.

Für letzteres hat mir der Erfurter Triathlon gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Schwimmen lief für die zwei Trainingseinheiten im letzten Monat wunderbar, auch wenn ich dieses Jahr schon deutlich schneller geschwommen bin. Die Radstrecke ist in Erfurt sehr selektiv. Insgesamt ging es vier mal den Riechheimer Berg hoch. Außerdem ist die Straße nach dem Winter sehr schlecht befahrbar (Löcher, Risse, Bodenwellen). Hier muss darüber nachgedacht werden, die Strecke zu verlegen. Entweder eine große Runde – so wie früher, oder eine Wendepunktstrecke Richtung Kranichfeld.
Letzteres hätte den positiven Nachgeschmack, dass mehr Zuschauer an der Radstrecke sind.
Meine Radleistung selber war okay. Um die verlorene Schwimmzeit auf die Spitze wieder gut zu machen, hätte ich einfach noch schneller sein müssen, Zeit verloren habe ich aber auch kaum. Optimierungsbedarf liegt in der Sitzhaltung. Martin erzählte mir nach dem Rennen, dass ich mit dem Oberkörper sehr unruhig arbeite. Das erklärt auch die Rückenschmerzen und wenig Druck, den ich auf die Pedale bekommen habe.
Also hieß es nach dem Radfahren, wie so oft bei mir, alles ins Laufen zu investieren. Und dieses Mal ging der Plan auf. Einige meiner Kontrahenten konnte ich in der letzten Disziplin mit der zweit schnellsten Laufzeit noch abfangen. Einen schönen Kampf um Platz 5 lieferte ich mir die gesamte zweite Laufrunde mit unserem Regionalliga Kapitän Stefan. Er  hat die letzten Wochen unheimlich fleißig trainiert und hat zwei Wochen vor Roth eine sehr gute Form.
Überhaupt kann sich das Ergebnis unseres Regionalligateams in Erfurt sehen lassen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit Platz 5 – 8 im Hauptfeld. Chris und Josef rundeten das Ergebnis super ab. Auf der Sprintdistanz zeigten Franz, Rene und Karsten ebenfalls gute Leistungen und konnten schlussendlich den Kontakt zur Jugend mit Robert, Tilman, Kenneth und Henrike halten.

Insgesamt eine runde Veranstaltung. Anspruchsvolle Strecke mit noch anspruchsvollerem Wetter. Eine schnelle Siegerehrung. Ergebnisse bereits zwei Stunden nach allen Wettkämpfen online. Eine leckere und ausreichende Zielverpflegung. Viele freundliche Helfer und ein engagierter neuer Vereinspräsident, der das Organisationsteam sehr gut ergänzte.

Jetzt liegt mein Fokus auf der 70.3 Europameisterschaft in knapp vier Wochen in Wiesbaden. Wenn ich dort ein solides Rennen absolvieren kann, sollte die WM-Qualifikation machbar sein. Freue mich auf jede einzelne Trainingseinheit, zumal das Wetter endlich besser wird. Kommenden Sonntag werde ich mit meiner Freundin und Martin nach Frankfurt zum Ironman fahren. Darauf freue ich mich sehr, zumal wieder ein erstklassiges Starterfeld mit Vorbild Sebastian Kienle, Vorjahressieger Marino Vanhoenacker, Hawaiisieger Pete Jacobs und Michael Raelert am Start sein wird. Dieses Mal aus der Zuschauerperspektive. Die Kamera ist bereits eingepackt (:

bis bald,
Philipp

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15Juni2013

Deutsche Meisterschaften bei der Challenge Kraichgau

Geschrieben von Philipp in: News

Allein die Tatsache, dass es fast eine Woche gedauert hat bis ich den Artikel geschrieben habe, ist ein Indiz dafür, dass ich mit meinem Ergebnis nicht zufrieden bin. Genau so ist es auch.
Meine Form ist nicht dort wo sie sein sollte. Das Leistungsniveau vom vergangenen Jahr kann ich momentan noch nicht abrufen, aber woran liegt das? Mit dieser Fragestellung werde ich mich bis zur Europameisterschaft in Wiesbaden auseinandersetzen müssen.
Jetzt folgen ersteinmal ein paar kürzere Rennen über die olympische Distanz. Gerade auf mein Heimrennen in Erfurt, aber auch auf Leipzig freue ich mich besonders. In Erfurt wird es dieses Mal einige Veränderungen zu den Vorjahren geben. Am meisten freue ich mich aber auf die herzliche Stimmung. Viele Verwandte, Bekannte und Freunde und der Triathlonnachwuchs des eigenen Vereins werden mich wieder motivieren, bis zur Ziellinie alles zu geben. Das Wetter scheint auf jeden Fall besser zu werden  ;-)

Wenn ich gerade vom Wetter rede, sind wir auch schon wieder im schönen Kraichgau in der Nähe von Heidelberg. So ein Wetter zu einem Wettkampf habe ich noch nicht erlebt. Dabei mussten wir Triathleten uns dieses Jahr schon einiges von oben gefallen lassen, nicht zuletzt beim Powerman am Falkenstein, wo das Radfahren wegen Unwetter (Schnee und Starkregen) gestrichen werden musste.
Ein wenig schlimmer traf es uns am vergangenen Wochenende, sodass der gesamte Wettkampf auf der Kippe stand. Bei Gewitter dürfen keine Athleten auf die Radstrecke, geschweige denn ins Wasser gelassen werden. So entschied man sich zunächst einmal den Start um eine Halbe Stunde – von 9:00 Uhr auf 9:30 Uhr – zu verlegen. Keine Besserung, aber Besserung laut deutschen Wetterdienst in Sicht. Nächste Startverschiebung auf 10:00 Uhr. Da sollte es dann aber auch endgültig losgehen.

Auftaktdisziplin Schwimmen. Am Schwimmstart traf ich noch Henning Schoelen – einen guten Freund. Abschiedsküsschen von meiner Freundin (sie startete bei ihrer zweiten Mitteldistanz und machte ihre Sache sehr gut *stolzguck*), und dann ging es los. Ich fand jedoch weder Rhythmus noch den direkten Weg. Im Zickzack und mit einer Menge Wut über mich selber quälte ich mich alleine durchs Wasser. Gerade auf das Schwimmen hatte ich mich gefreut, weil ich dort die meisten Trainingsfortschritte zu verzeichnen  hatte.

Nach etwa einer halben Stunde ging es in den Flutgrabe…äääähm Wechselgarten und ab auf’s Rad. Dort lief es okay. Nicht mehr aber auch nicht weniger. An einen der letzten Berge konnte ich sogar auf den Vorjahressieger und mein großes Vorbild Andreas Raelert aufschließen. Er hatte keinen guten Tag erwischt, erst ein paar Tage zuvor hatte er eine Zahn-OP, sodass sein Start sowieso auf der Kippe stand. Nach einem für mich (ich hoffe für ihn auch?!) motivierenden Smalltalk fuhr ich an ihm vorbei. (Es wird nicht das letzte “Duell” mit ihm an diesem Tag gewesen sein ;-) )

Ein schneller Wechsel in die Laufschuhe und ab ging’s. Bloß nicht überzocken. Bloß keine Krämpfe. Spaß haben und noch ein paar Plätze gut machen hieß die Devise. Wo ich zu diesesm Zeitpunkt stand wusste ich nicht, dass es aber egal war machte anschließend der Blick in die Ergebnisliste deutlich. Ich war an diesem Tag einfach nicht konkurrenzfähig – auch nicht in meiner Paradedisziplin dem Laufen. So holte mich in der zweiten Runde Andreas Raelert wieder ein und auch einige andere Athleten kamen förmlich an mir vorbeigeflogen. In der letzten Runde stand ich wieder einmal krampfbedingt einige Minuten am Streckenrand. Trotzdem genoss ich am Ende doch noch den Zieleinlauf. Platz 11. in der AK und Platz 58 Gesamt.

Krasse Leistungen von Robin Schneider (TSV 1880 Gera-Zwötzen) und Boris Stein (RSG Montabauer). Robin kommt auch aus Thüringen und hatte einen richtig guten Tag, auch wenn er am Ende nicht 100%ig zufrieden war. Er kam als 4. aus dem Wasser und fuhr lange Zeit mit den Profis mit. Beim Laufen musste er dem ein wenig Tribut zollen, aber in so einem starken Feld als 14. zu finishen ist bärenstark. Er gilt in meinen Augen als ein absoluter Top-Favorit um den AK-Weltmeistertitel im September in Las Vegas.

Die krasseste Leistung brachte an diesem Tag allerdings mein Trainingspartner aus dem Sauerlandteam Boris Stein. Er ist seit letztem Jahr schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr – aber bei so einer Konkurrenz mit Andreas Raelert, Timo Bracht, Maik Petzold, etc. kann man schon von einer Überrachung sprechen. Gut gemacht! Da wird Peter mächtig stolz sein.

Bleibt noch Danke zu sagen an Dominik – der auch den ganzen Morgen im Regen stand und wieder einmal alles super organisiert hat.

Ein großes Dankeschön gilt auch dem Veranstalter. Ich hätte am Morgen mit keiner Person der Funktionäre tauschen wollen. Absolut professionell und mit einer ausgestrahlten Ruhe und auch ein wenig Mut. Eine Veranstaltung stand wohl selten so auf der Kippe. Ich habe – ehrlich gesagt – schon mit einem Abbruch gerechnet. Die Verantwortung über die Gesundheit der Athleten hat in so einem Fall ganz klar Priorität. Die Startverschiebung absolut notwendig und anschließend gab es einen absolut geilen Wettkampf. Ein riesen Dankeschön auch an die vielen gut gelaunten Helfer und Zuschauer, die nach diesem Miesepeter Wetter an der Strecke standen und Stimmung gemacht haben. Ich komme wieder – DEFINITIV!!

So, muss trainieren.
Euer Philipp

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10Juni2013

Platz 4 beim RUN Thüringer Unternehmenslauf

Geschrieben von Philipp in: News

Am 5. Juni gab es die fünfte Auflage des RUN Thüringer Unternehmenslauf.
In diesem Jahr gab es wieder eine Rekordbeteiligung, insgesamt nahmen rund 5.300 Teilnehmer von 370 Firmen daran teil.

Ich konnte mich in den letzten Jahren immer unter den TOP10 platzieren aber ganz so weit vorne – wie dieses Mal – war ich außer beim 1. Thüringer Unternehmenslauf , den ich gewonnen hatte, nicht mehr.
Doch als Teamkapitän von meinem Team “McDonald’s Erfurt” lag der Fokus vor dem Lauf ausschließlich bei meinem Team. Startnummern und Laufshirts verteilen, motivieren, erwärmen. Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß :lol:

weitere Bilder auf Facebook von McDonald’s Erfurt.

und hier geht es zur offiziellen Seite des Unternehmenslaufs: http://www.thueringer-unternehmenslauf.de

hier meine Laufaufzeichnung von meiner Suunto.

Philipp

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Hauptsponsor

McDonalds ErfurtMcCafé Erfurt

Unterstützer

Sponser - Sport Food TRI11 - Triathlon Neoprenanzüge

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